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Geschrieben von Peter Hoffmann
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14.11.2006 |
Bewertung des Autors7.70von 10Bewertung der Portalnutzer0.00von 10
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Hersteller
Reihe
Modelle
Verfügbare Längen
| -- cm , -- cm , -- cm , -- cm |
Verfügbare Farben
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Sonstiges
Herstellerhomepage
Lieferumfang
Köder, Sprengringe, Haken
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Unverbindliche Preisempfehlung
Alternativen
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| | Erster Eindruck & Beschaffenheit des Köders |
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Das der erste Eindruck immer der Wichtigste ist, ist allgemein bekannt. Vor einigen Jahren fanden einige dieser Wobbler eher durch Zufall den Weg in meine Wobblerbox. Dort führten sie dann auch einen laaaangen Schönheitsschlaf, bis zu jenem Tag an dem ich meinen letzten sinkenden Salmo Wobbler irgendwo am Grund versenkt hatte. Ein Blick in meine Köderbox führte zu der ernüchternden Erkenntnis, dass sich keine weiteren sinkenden Wobbler dort befanden, bis auf die natürlich noch original verpackten Ugly Ducklings. Eher aus Verzweiflung als aus Überzeugung knotete ich einen Ugly im Schneider Design an die Schnur.
Die Beschaffenheit des Köders offenbart sich einem erst nach einer bestimmten Zeit. Aber so auf den ersten Blick erkennt man durchaus, dass man es hier mit einem durchaus hochwertigen Produkt zu tun hat. Die Lackierung ist gut, die Tauchschaufel besteht aus sehr hartem Plastik und die Sprengringe sind auch von guter Qualität. Besonders die leicht bucklige Form sticht einem, je nach Modell, ins Auge.
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| | Verlauf des Ködertests |
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Die Wobbler wurden von mir in jeder Art Gewässer das ich befische getestet. Als da wären der Ammersee: Hier wurde der Köder zuerst zum Spinnfischen vom Ufer aus eingesetzt. Bereits hier erwies er sich als wahrer Barschkiller. Auch beim Schleppfischen machte er eine sehr gute Figur und bescherte mir damit den einen oder anderen Rapfen. Selbst kleinere Hechte sind dem Ugly nicht abgeneigt. Als nächstes wurde er in einem kleinen Weiher zu Wasser gelassen. Dort räumte er einige Zander und kleinere Hechte ab. Danach wurde er in einigen Fließgewässern wie der Isar, der Maucka und der Dorfen erfolgreich auf Forelle eingesetzt. Vor allem tiefere Gumpem lassen sich gut mit dem Ugly abfischen.
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| | Qualität, Verarbeitung & Güte |
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Ugly Duckling Wobbler bestehen aus Balsaholz, was sie natürlich gegenüber anderen Wobblern aus Plastik etwas anfälliger gegenüber Fischzähnen macht. Ansonsten kann man eigentlich nur Gutes über das „hässliche Entlein" berichten. Die Haken sind von akzeptabler Qualität und die Sprengringe halten auch das was sie versprechen. Nur die Verklebung er Tauchschaufel löste sich nach einer etwas härteren Schlitterpartie über den Grund. Dieses Problem konnte aber schnell durch ein paar Tropfen Sekundenkleber an der richtigen Stelle beseitigt werden. Die Wobbler werden übrigens 12-fach beschichtet und sind somit absolut wasserdicht, zumindest bis zum nächsten Hecht... Bei einem Preis (je nach Modell) von 4,90€ bis 10€ ist eigentlich für jeden Raubfischangler was dabei.
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| | Wurfverhalten |
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| Das richtige Gerät vorausgesetzt kann man mit den Uglys ohne weiteres akzeptable Weiten erreichen. Auch die Verhedderungsgefahr ist nicht wirklich hoch. Es ist nun mal Tatsache, dass sich Wobbler mit zwei Drillingen leichter in der Schnur verfangen als solche die nur einen Drilling haben, aber bedingt durch die Körperform und die damit verbundenen positiven Flugeigenschaften, hatte ich während der Testperiode kaum Verhedderungen. Das relativ hohe Eigengewicht trägt natürlich zur Wurfweite bei. |
| | Laufverhalten & Aktion |
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| Das Laufverhalten lässt sich mit einem Wort beschreiben: „Aggressiv!" Man spürt die Bewegungen des Wobblers wirklich bis ins Handteil. Leider hat er keine Rasseln, ansonsten wäre das meiner Meinung nach der beste sinkende Kleinstwobbler auf dem Markt. Der Ugly neigt unter stärkerem Zug zu einer Aktion die dem Schießverhalten eines Maschinengewehrs nahe kommt. Das heftige ausschlagen nach allen Seiten ist für so einen kleinen Wobbler wirklich bemerkenswert. |
| | Fängigkeit |
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Wirklich sehr gut! In überfischten Gewässern sind die natürlichen Dekors einfach der Renner.
Die Verwendung einer geflochtenen Schnur ist ratsam, jedoch kein Muss. Durch Versuche konnte ich herausfinden, dass es bei der Verwendung einer geflochtenen Schnur zu deutlich weniger Fehlbissen kam als mit einer monofilen Schnur.
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| | Zielfische |
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Fischarten
- Barsche
- Forellen
- Hechte und Zander
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| | Einsatzgebiet & Fangerfolge |
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| | Pro & Kontra |
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Positiv
- Aggressives Laufverhalten
- Sehr gute Verarbeitung
Negativ
- Viele Modelle nur als sinkend erhältlich
- Körper aus Balsaholz gefertigt
- Keine Schockfarben erhältlich
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| | Fazit |
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| Dieser Wobbler gehört auf jeden Fall in die Köderbox eines jeden Barsch und Forellenangler. |
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Letzte Aktualisierung ( 03.12.2006 )
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