Cotton Cordell - Grappler Shad
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Geschrieben von Peter Hoffmann
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11.06.2008 |
Bewertung des Autors7.70von 10Bewertung der Portalnutzer0.00von 10
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Hersteller
Reihe
Modelle
Verfügbare Längen
Verfügbare Farben
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Sonstiges
Herstellerhomepage
Lieferumfang
| Köder,2 Drillinge,3 Sprengringe
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Unverbindliche Preisempfehlung
Alternativen
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Erster Eindruck & Beschaffenheit des Köders |
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Netter Plastik Körper, zwei Drillinge und eine markante Tauchschaufel. Was etwas auffallend ist, sind die Augen. Diese wirken im Gegensatz zu den meisten anderen Wobblern richtig echt. Hierauf hatte der Hersteller wohl besonderen Wert gelegt was, wenn man neuesten Studien zum Raubverhalten einiger Raubfische, einen triftigen Grund hat. Viele Räuber sind so genannte Augenjäger, d.h. ein schwarzer Punkt in einem weißen Kreis weckt bei ihnen wohl den Jagdtrieb oder löst zumindest den Schnappreflex aus. Dem Angler solls recht sein…. Ansonsten weist der Köder eine glatte Oberfläche auf, und ein schönes, je nach Geschmack und Farbwahl ein natürliches bis hin zu futuristischen Design, Aussehen Interessant sind auch die im Köder enthaltenen Rasseln.
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Verlauf des Ködertests |
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| So etwas wie einen direkten Ködertest gab es nicht. Weder eine festgesetzte Zeit, noch ausgewählte Einsatzorte… Auch kam der Köder etwas wiedererwarten zum Einsatz. Als mein letzter Turus Ukko sich freundlicherweise an einem Unterwasserhinderniss verhakte und daraufhin die Schnur riss, hatte ich nur noch einen Tiefläufer in meiner Köderbox – den Grappler Shad. Für meinen Geschmack eigentlich zu klein um auf Hecht und Zander zu schleppen entpuppte er sich aber bereits nach dem ersten zu Wasser lassen als echter Bringer, soviel mal vorweg. Zuerst kam der Grappler beim Schleppen zum Einsatz, danach im Fluß (Main, Isar, Lech etc.) und dann in Baggerseen und Teichen. |
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Qualität, Verarbeitung & Güte |
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| Da der komplette Body aus Plastik besteht muss man
sich im Gegensatz zu Holzwobblern keine sorgen machen was den Kontakt mit
Hechtzähnen oder dergleichen betrifft. Auch ansonsten kann ich über die
Robustheit des Grapplers nichts negatives berichten. Die Tauchschaufel hält und
hält und hält, der Lack auch und die Drillinge und Sprengringe sind von
akzeptierbarer Qualität, was in letzter Zeit leider keineswegs zum Standard
unter den Kunstködern gehört. Lediglich das einige Wobbler leicht schielen ist
mir aufgefallen. Jetzt werden sich einige sicher Fragen was zum Henker meint
der Kerl mit schielen....ganz einfach: Wie bereits oben erwähnt besitzt der
Grappler Shad recht auffallende Augen...nun ist es so das bei einigen die Pupille
nicht in der Mitte des weißen Farbklecks sitzt und der Köder damit aussieht als
ob er leicht schielen würde...den Raubfischen macht das meiner Erfahrung nach
aber nichts aus.
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Wurfverhalten |
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| Nun, der Grappler ist ja nicht gerade der größte
Wobbler und hat bedingt dadurch ein recht geringes Eigengewicht, lediglich die
enthaltenen Rasseln verleihen ihm mehr oder weniger das nötige Gewicht ihn
einigermaßen weit zu werfen. Seine sehr schnittige Form trägt natürlich ihren
Teil dazu bei. An feinem Gerät kann man damit durchaus gute Wurfweiten
erreichen. Meiner Erfahrung nach ist eine Rute mit Wurfgewicht um die 30-60g
ideal. Das mag sich im ersten Moment etwas überzogen anhören, aber im Wasser
macht der Grappler wirklich ziemlich heftigen Radau und erzeugt eine Menge
Widerstand, was man an zu feinem Gerät schlecht kompensieren kann. Dann ist die
Rute meist schon fast ausgelastet und ein effektiver Anhieb nicht mehr möglich.
Verhedderungen der Schnur an den beiden Drillingen kamen sehr selten vor, was
nicht unbedingt üblich ist.
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Laufverhalten & Aktion |
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| Das Laufverhalten? Hammer. Im wahrsten Sinne des
Wortes. Der Wobbler erzeugt so viel Druck und Wellen...wahnsinn. Auch sein sehr
lautes Rasseln ist weithin zu vernehmen. Vor allem beim Bootsfischen nachts
weiß man immer sehr schnell wann der Grappler in der Nähe des Bootes ist...man
hört ihn schlicht und einfach. Die Fische scheint das vor allem nachts aber
wenig zu stören. Da der Grappler ein Tiefläufer ist, gab es von Zeit zu Zeit
Probleme mit der mangelnden Gewässertiefe. Dies lies sich aber meist recht
leicht durch eine steilere Rutenposition korrigieren. Ich habe in den letzten
Jahren viele Wobbler testen dürfen, aber der Grappler ist wirklich was den Lauf
betrifft einmalig. So klein und doch so zickig. Wahnsinn. Lauthersteller
Angaben liegt die Tauchtiefe bei 4m. Es handelt sich um einen schwimmenden
Wobbler.
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Fängigkeit |
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Also das man den Aussagen der Hersteller nicht
allzu viel Glauben schenken soll ist nichts neues. So auch beim Grappler Shad.
Von wegen nur Zanderwobbler.... Beim Schleppen konnte ich letztendlich mehr
Hechte als Zander fangen, was aber wohl einfach daran lag, das es in dem
Gewässer einfach mehr Hechte als Zander gab oder noch gibt. Vor allem nachts
räumt der Grappler ab.
(Grappler Shad in Aktion)
 
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Zielfische |
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Es ist immer schwer Zielfische zu nennen aber
Zander und Hecht gehören auf alle Fälle dazu. Als „Beifang" konnten wirklich
schöne Barsche auf die Schuppen gelegt werden, sowie einige Rapfen, feiste
Döbel sowie einige Forellen jenseits der 50cm Marke.
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Einsatzgebiet & Fangerfolge |
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Wie bereits oben angesprochen wurde der Grappler in
so ziemlich allen gängigen Gewässertypen getestet die es gibt (außer
Salzwasser). Selbst im Ausland (Irland) war er mit von der Partie und beschwerte
mir einige schöne Hechte bis 90cm Der größte Barsch der auf das Konto des
Grapplers ging, war 43cm lang. Wie
bereits oben erwähnt sind auch die Salmoniden dem Köder keineswegs abgeneigt.
Exemplare über 50cm, die größte 52cm, ließen sich überlisten..
 
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Pro & Kontra |
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Positiv
- Große Menge an Zielfischen
- Super Lauf
- Gutes Wurfverhalten
- Tolle Fängigkeit
- Gute Qualität
- passables Preis-Leistungsverhältnis
- Große Farbenvielfalt
erhältlich
Negativ
- Geringe Wurfweite
- Relative kleine Modelle
- Farbenvielfalt in
Deutschland leider sehr gering.
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Fazit |
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| Dem ernsthaften Spinnfischer sage ich hiermit nichts Neues: Dieser Köder sollte wirklich in keiner Köderbox fehlen. Die Anschaffungskosten sind zwar nicht gerade die niedrigsten aber wenn man sie mit den Preisen der japanischen Wobblermodelle vergleicht ist der Grappler geradezu ein wahres Schnäppchen.
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Letzte Aktualisierung ( 13.07.2008 )
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