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Salmo - Hornet

Geschrieben von Artur Hartwig   
21.01.2007

Bewertung der Portalnutzer

0.00

von 10

Hersteller

Salmo Poland

Reihe

Hornet

Modelle

-

Verfügbare Längen

25mm 35mm 40mm 50mm 60mm

Verfügbare Farben

Über 10 Stück

Sonstiges

-

Herstellerhomepage

http://www.salmo.com.pl

Lieferumfang

Wobbler

Unverbindliche Preisempfehlung

Ab 5 €

Alternativen

Dorado, Ugly Duckling, Mosâ
  Showcase  
salmo_hornet.jpg
  Erster Eindruck & Beschaffenheit des Köders  
Der Salmo Hornet ist nun schon eine ganze Zeit lang auf dem Markt erhältlich und wird immer noch sehr erfolgreich in sehr hohen Stückzahlen verkauft. Das alleine spricht schon für seine Qualität. Rein optisch gesehen besticht die Hornet Serie durch ihre brillanten Farbdekors und ihre löffelförmige, relativ breite Tauchschaufel. Vor allem interessant ist der Hornet für Forellen-, Barsch-, Döbel-, Zander- und Rapfenangler. Die Ködergrößen reichen von 2,5cm bis 6cm. Ebenso erfreulich ist, dass salmo den Hornet sowohl in einer sinkenden als auch in einer schwimmenden Version anbietet. Die kleineren Modelle sind nur mit einem Drilling ausgestattet, wohingegen die größeren Exemplare zwei Drillinge aufweisen.
  Verlauf des Ködertests  
Der Hornet kam schon in so ziemlich jeder Art von Gewässer zum Einsatz. Vor allem in kleineren Bächen spielt er seine Stärken aus. Allerdings müssen diese eine bestimmte Tiefe aufweisen, ansonsten schrammt der Wobbler am Boden entlang, was über kurz oder lang einen Schaden an der Tauchschaufel nach sich zieht. Ansonsten wurde der Hornet in allen Varianten beim Schleppfischen und Barsche und Rapfen eingesetzt. Selbst Seeforellen sind ihm nicht abgeneigt.
  Qualität, Verarbeitung & Güte  
Die Qualität des Wobbler würde ich mit gut bis sehr gut bewerten. Was negativ auffiel, war das dünne Plastik der Tauchschaufeln bei den mittleren Exemplaren. Hier würde sich stärkeres Material anbieten, ähnlich wie bei den 6cm Versionen. Die größeren Hornets haben aber auch ihre kleinen Nachteile. So besteht die Möglichkeit, dass sich die beiden Drillinge ineinander verhaken, bzw. sich der vordere Drilling an der Tauchschaufel festkrallt. Die Lackierung sieht optisch sehr schön aus, hält aber den Bissen zahnbewehrter Mäuler nicht lange stand. Die Qualität der Haken ist relativ gut, zumindest was deren Bruchfestigkeit betrifft. Scharf sind sie leider nicht besonders, aber als Raubfischangler gehört ein kleiner Schleifstein ohnehin schon zur Standartausrüstung. Mit diesem Schleifstein lassen sich die Haken in wenigen Sekunden auf die richtige Schärfe bringen.

Leider verfügt der Hornet über keinerlei akustische Reizmittel. Ein paar Kugeln im Bauch und zusätzlich noch ein flachlaufendes Modell und der Hornet wäre mein Standartmodell wenn es um den Fang von Forelle, Barsch und Co. geht.
  Wurfverhalten  
Bei den kleineren Modellen braucht man eine sehr feine Rute um diese ordentlich werfen zu können. Die größeren Exemplare lassen sich sehr gut werfen. Verhedderungen kommen relativ selten vor. Wer mit den kleineren Exemplaren fischt, sollte sich eine sehr feine Rute zulegen und auf jeden fall eine geflochtene Schnur unter 0,15mm verwenden. Während des Tests befanden sich geflochtene Schnüre in Durchmessern zwischen 0,074mm und 0,12mm auf der Spule. Mit diese Durchmessern und einer feinen Rute lassen sich weiten von knapp 20m erreichen. Bei Wind sieht das ganze leider etwas anders aus. Mit Rückenwind ist das Werfen kein Problem, aber bei Gegenwind sollte man lieber auf einen anderen Köder ausweichen.
  Laufverhalten & Aktion  
Das Laufverhalten ist sehr lebendig, bei den mittleren und größeren Modellen spürt man die Vibrationen teilweise bis ins Handteil der Rute. So kann man feststellen ob der Köder noch arbeitet oder nicht. Leider haben solche kleinen Wobbler einen gewaltigen Nachteil: Sobald sich etwas Grünzeug oder Dreck in den Drillingen verfangen hat, arbeiten sie nicht mehr ordentlich. Das ist vor allem beim Schleppen ein Problem. Beim Spinnfischen selbst merkt man recht schnell ob der Köder am anderen Ende der Schnur noch arbeitet oder nicht. Je schnell man ihn einkurbelt, desto hektischer „schwänzelt" der Hornet durchs Wasser.
  Fängigkeit  
Hier zählt der Hornet zu den Klassikern. Es gibt kaum einen  Fisch der noch nicht auf einen Hornet gefangen wurde. Besonders Forellen und Barsche fallen immer wieder auf den Hornet herein.
  Zielfische  
    Fischarten
  • Döbel
  • Forellen
  • Barsche
  • Zander
  • Rapfen
  Einsatzgebiet & Fangerfolge  
Fangbilder folgen
  Pro & Kontra  
    Positiv
  • große Farb- und Größenpalette
  • Sehr fängig
    Negativ
  • Dünne Tauchschaufel bei den kleinen Modellen
  • Drillinge sin dnicht sonderlich scharf und neigen zum verhaklen
  Fazit  
Ein Klassiker der auch in Zukunft seinen Platz in jeder Köderkiste haben wird.
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